Radiologie Diagnostik

Für unsere ambulanten Patienten und für die stationären Patienten im Rotes Kreuz Krankenhaus bieten wir abgesehen von den Untersuchungen der weiblichen Brust das komplette Spektrum der radiologischen Untersuchungsmethoden einschließlich Ultraschall an.

Durch eine fundierte Ausbildung unserer Ärztinnen und Ärzte sowie unserer MTRA, durch ständige Fort- und Weiterbildung und nicht zuletzt durch modernste Untersuchungsgeräte ermöglichen wir eine möglichst genaue und schonende Diagnosestellung. Im folgenden möchten wir Ihnen die einzelnen Untersuchungsmethoden näher vorstellen.


Ct

Computertomographie (CT)

Während einer Computertomographie kreist für Sie unsichtbar eine Röntgenröhre um den Körperabschnitt, der untersucht werden soll.

Dabei werden pro Untersuchung bis zu 2000 Einzelbilder des Körpers in einer Auflösung von 1 mm angefertigt. Dadurch ist eine extrem genaue Diagnosestellung an verschiedensten Organsystemen von Kopf bis Fuß möglich.

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Um die Belastung mit Röntgenstrahlen so niedrig wir möglich zu halten, setzten wir modernste Dosisreduktionsverfahren ein.

Vorbereitung: Für die Untersuchung des Magen-Darm-Trakts müssen Sie in der Regel in einer Stunde eine verdünnte Jodlösung trinken. In vielen Fällen spritzen wir Ihnen auch ein Kontrastmittel in die Armvene, um auch feinste Veränderungen sichtbar machen zu können. Wenn eine Kontrastmitteluntersuchung geplant ist, brauchen wir Laborwerte für die Untersuchung (Kreatinin, GFR, TSH), um Ihre Nieren- und Schiddrüsenfunktion einschätzen zu können.

Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

Die Durchführung von Röntgenaufnahmen des Skelettsystems und des Brustkorbs ist immer noch die Grundlage in der Diagnose vieler krankhafter Veränderungen. Unter anderem können auf die Weise Knochenbrüche, Verschleißerscheinungen oder auch Entzündungen erkannt werden.

Wir führen diese Aufnahmen mit elektronischen Festkörperdetektoren ohne die früher üblichen Röntgenkassetten durch. Dies ermöglicht eine besonders gute Erkennbarkeit auch feinster Veränderungen mit niedriger Röntgendosis.

Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.

Durchleuchtung

Durchleuchtung

Durchleuchtungsuntersuchungen des Magen- und Darmtrakts werden heute im Gegensatz zu früher nur noch selten durchgeführt. Sie ermöglichen eine Feinbeurteilung der Schleimhaut bei tumorösen oder entzündlichen Erkrankungen sowie eine Funktionsbeurteilung. Sie haben ihre Berechtigung auch noch in der präoperativen Darstellung z.B. vor OP einer Tumorerkrankung.

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Vorbereitung: In der Regel ist keine besondere Vorbereitung nötig. Ob Sie z.B. nüchtern zur Untersuchung kommen müssen, wird bei der Anmeldung mit Ihnen besprochen.

MRT

Kernspintomographie

Mit der Kernspintomographie oder MRT werden ähnlich der Computertomographie Schnittbilder des Körpers erzeugt. Hier kommen zur Bilderzeugung ein starkes Magnetfeld und Radiowellen zum Einsatz.

Das Verfahren eignet sich insbesondere gut zur Darstellung von Geweben mit geringem eigenen Kontrast wie Hirngewebe, Muskeln, Sehnen und Bänder. Auch die Wirbelsäule und der Rückenmarkskanal lassen sich sehr gut darstellen. Das Verfahren kommt auch im Bauchraum und zur Diagnose von Gefäßveränderungen zum Einsatz.

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Vorbereitung: Abhängig von ihrer Zusammensetzung können Metallteile im Körper (z.B. Schmerzpumpen) ein Problem darstellen. In einem Vorgespräch klären wir in diesen Fällen, ob eine Untersuchung möglich ist. Eine Untersuchung mit liegendem Herzschrittmacher ist in der Regel nicht möglich. Bei Untersuchungen des Kopfes, des Bauchraums oder der Gefäße aber auch bei der Suche nach entzündlichen Veränderungen brauchen wir auch in der Kernspintomographie ein Kontrastmittel. Daher benötigen Laborwerte, die uns die Nierenfunktion anzeigen (TSH und GFR).

Kinematografie

Kinematographie

Die Kinematographie ist eine besondere Art der Durchleuchtungsuntersuchung. Es wird zum Beispiel der Schluckvorgang wie mit einer Fernsehkamera detailliert aufgezeichnet. In Zeitlupe kann man dann genau analysieren, ob Störungen im komplizierten Ablauf des Schluckens –z.B. durch einen Schlaganfall – eingetreten sind.

Vorbereitung: Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.

Phlebografie

Phlebographie

Die Phlebographie ist die Darstellung der Venen des Körpers, meist der Beine aber auch der Arme mit Kontrastmittel.

Hierzu wird am Fuß oder der Hand ein kleiner Plastikschlauch in die Vene gelegt und darüber Kontrastmittel gespritzt. Der Abfluss des KM wird dann mit Röntgenbildern dokumentiert.

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An den Beinen geht es hier meist um die Darstellung von Veränderungen nach Thrombosen, wie zum Beispiel offenen Stellen (Ulcera bei postthrombotischem Syndrom). In einzelnen Fällen dient die Untersuchung auch der Suche nach einer frischen Thrombose oder zur Bestimmung des Ausmaßes von Krampfadern.

Vorbereitung: Da eine Kontrastmittelgabe für die Untersuchung notwendig ist, brauchen wir Laborwerte für die Untersuchung (Kreatinin, GFR, TSH), um Ihre Nieren- und Schilddrüsenfunktion einschätzen zu können.

Angiografie

Shuntographie und Angiographie

Diagnostische und Interventionelle Gefäßuntersuchungen werden im Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus durchgeführt

Ultraschall

Ultraschall

Insbesondere die Organe des Bauchraums aber auch andere Weichgewebe und Lymphknoten lassen sich gut mit dem Ultraschall darstellen. Dieses Verfahren - auch Sonographie genannt - kommt daher z.B. häufig zu Beginn der Klärung von Bauchschmerzen zum Einsatz.

Es werden ungefährliche Schallwellen mit niedriger Energie in den Körper eingestrahlt, unterschiedlich stark von den verschiedenen Körperbestandteilen zurückgeworfen und dann wieder elektronisch aufgezeichnet. Dadurch entsteht ein Abbild des Körperinneren.

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Vorbereitung: Falls eine Untersuchung des Bauchraumes bei Ihnen vorgesehen ist, sollten Sie 6 h vorher nicht Essen oder Trinken, so dass eine gute Beurteilung der einzelnen Organsysteme möglich ist.

Weitere Informationen zu Ihrer Untersuchung

Bevor wir eine Untersuchung mit CT oder MRT oder eine Funktionsuntersuchung bei Ihnen durchführen, findet ein ärztliches Gespräch statt, um einen genauen Eindruck über Ihre Beschwerden zu erhalten. Nur so können wir die Untersuchung zielgerichtet durchführen. Wir werden Ihnen gleichzeitig die Untersuchung genau erklären und Ihre Fragen beantworten.

Bei Röntgenuntersuchungen wird Ihnen der Radiologe in der Regel im Anschluss an die Untersuchung die Aufnahmen persönlich aushändigen. Das Ergebnis der Untersuchung möchte üblicherweise der weiterbehandelnde Arzt Ihnen mitteilen, um Ihnen gleichzeitig auch schon Vorschläge für die Behandlung zu unterbreiten. Wir senden ihm daher den Befundbericht so schnell wie möglich per Fax zu.

Sollten Sie auch schon mit uns den Befund besprechen wollen, so teilen sie uns dies bitte mit. Wir werden Ihnen gerne unsere ersten Ergebnisse erläutern, um die Zeit der Ungewissheit abzukürzen.


Hier können sie noch mehr über radiologische Untersuchungen erfahren: www.medizin-mit-durchblick.de